Bei der Videoproduktion wird mittels digitalem Videoschnitt ein Video produziert.
Dabei werden im Normalfall Rohdaten von einem Camcorder auf den Computer geladen und diese dann verarbeitet. Die einzelnen Szenen können dann mit einander verbunden werden und Übergänge aufgebaut werden.
Bei der Videoproduktion geht man grundsätzlich wie folgt vor:
Grobschnitt (Szenenfolge festlegen)
Feinschnitt (framegenauer Schnitt)
Überblendungen (Übergänge zwischen den Szenen)
Texte (Untertitel, Abspann, ...)
Vertonung (Hintergrundmusik, Effekte, ...)
Rendering (Berechnung des Endprodukts)
Der Timecode
Jedes Einzelbild eines Videos kann einem Timecode zugeordnet werden. Dieser Timecode baut sich wie folgt auf: Stunde : Minute : Sekunde : Frame
Dabei ist die kleinste Einheit eines Videos der Frame. Im Normalfall enthält eine Sekunde Videomaterial 25 Frames (PAL).
Videoformat vs. Codec
Videoformate erkennt man im Normalfall immer an der Dateiendung (zum Beispiel .avi).
Wenn man von Codec spricht, handelt es sich um die Komprimierungsart des Videos.
Um die Dateigröße eines Videos zu reduzieren wird oft eine Komprimierung angewandt.
Der Codec bestimmt das Komprimierverfahren. Dabei werden die Daten zuerst von einem Encoder komprimiert und später beim Abspielen von einem Decoder dekomprimiert.
Die meisten Komprimierungsverfahren sind verlustbehaftet. Dabei werden Bildinformationen entfernt und Informationen gehen verloren.
Bei einer verlustfreien Kompression bleiben alle Informationen erhalten.