Desktop Color Separation (DCS), also ,,Farbseparation am Arbeitsplatz‘‘, ist ein Dateiformat zum Speichern von Farbbildern.
Da es eine Erweiterung des EPS-Formats ist, taucht manchmal anstatt
DCS-Format auch der Begriff EPS-5 auf. Das DCS-Format kann nur aus
CMYK-Bildern erstellt werden. Die Farbkanäle werden beim Speichern
getrennt gesichert. Eine sogenannte Masterdatei
wird angelegt, die die Verweise auf die Farbdaten und z. B. Pfade und dergleichen enthält, sowie die Bildschirmdarstellung.
Auch können Rastereinstellungen und eine Druckkennlinie mitgespeichert
werden. Beim Speichern wird der Farbauszug als Dateianhängsel an den
Dateinamen gehängt (Name.C, Name.M, usw.).
Der große Vorteil ist die Ausgabegeschwindigkeit. Da die einzelnen
Farbdatein zum Ausgabegerät geschickt werden, wird nicht für jeden
Farbauszug das gesamte Bild durchlaufen. Ein Nachteil ist, das bei
nicht separierten Drucken nur die enthaltene, eventuell grobpixelige,
Bilschirmvorschau ausgegeben wird.
DCS 2 wurde um die Möglichkeit der Schmuckfarbensicherung erweitert.